Cannabis per Telemedizin – Dein Leitfaden
Ist das Ganze in Deutschland legal?
Medizinisches Cannabis ist in Deutschland seit 2017 verschreibungsfähig. Mit der Teil-Legalisierung 2024 (Cannabisgesetz / KCanG) wurde Cannabis aus dem BtMG entfernt. Ärztinnen und Ärzte dürfen es weiterhin unter Einhaltung ihrer Sorgfaltspflicht verschreiben – auch per Telemedizin, sofern ein angemessener ärztlicher Kontakt gewährleistet ist.
Für wen kommt Cannabis-Therapie infrage?
Cannabis wird häufig bei chronischen Schmerzen, ADHS, Migräne, Schlafstörungen, Spastik und einigen weiteren Indikationen eingesetzt. Die Indikation stellt immer der behandelnde Arzt individuell – nicht jede Anfrage wird genehmigt.
Ablauf einer Cannabis-Telekonsultation
- Registrierung & medizinischer Fragebogen (Anamnese)
- Optional: Videosprechstunde (je nach Anbieter)
- Ärztliche Prüfung & ggf. Privatrezept
- Versand an Apotheke deiner Wahl oder Netzwerk-Apotheke
Kosten & Kostenübernahme
Die Erstanamnese kostet je nach Anbieter zwischen ca. 5 € und 30 €. Das eigentliche Medikament wird separat in der Apotheke abgerechnet. Gesetzlich Versicherte können einen Kostenübernahmeantrag stellen; einige Anbieter unterstützen dabei.
Worauf solltest du bei der Anbieter-Wahl achten?
- Seriöse, in Deutschland approbierte Ärztinnen und Ärzte
- Transparente Preisstruktur ohne versteckte Kosten
- DSGVO-konforme Datenverarbeitung
- Echte Bewertungen (z. B. Trustpilot)
- Angebundenes Apotheken-Netzwerk