THC (Tetrahydrocannabinol)
Hauptpsychoaktiver Cannabinoid-Wirkstoff der Hanfpflanze.
THC (Δ⁹-Tetrahydrocannabinol) ist der bekannteste pharmakologisch aktive Wirkstoff der Cannabispflanze und für den charakteristischen Rausch verantwortlich.
In der Medizin wird THC u. a. zur Schmerzlinderung, Spastikreduktion, Appetitsteigerung und antiemetisch (gegen Übelkeit) eingesetzt. Es bindet primär an CB1-Rezeptoren des zentralen Nervensystems und kann Wachheit, Stimmung, Schlaf und Schmerzwahrnehmung beeinflussen.
Bei höheren Dosen können Nebenwirkungen wie Tachykardie, Konzentrationsstörungen, Angst oder dysphorische Reaktionen auftreten. Die ärztliche Dosistitration ist deshalb zentral.
In diesen Ratgeber-Artikeln relevant
Die häufigsten Anwendungsbereiche für medizinisches Cannabis in Deutschland 2026: chronische Schmerzen, ADHS, Schlafstörungen, Spastik, Migräne und mehr.
KostenApothekenpreise für medizinisches Cannabis schwanken um bis zu 50 % je Apotheke. Wie du systematisch vergleichst, welche Tools helfen und worauf du beim Sortenwechsel achten solltest.
IndikationenWie medizinisches Cannabis bei chronischen Schmerzen ergänzend eingesetzt werden könnte: aktuelle Studienlage, typische Sorten, Erfahrungswerte – und was die Evidenz nicht hergibt.
IndikationenWie medizinisches Cannabis bei MS-Spastik eingesetzt werden könnte: Studienlage zu Sativex/Nabiximols, ergänzende Cannabisblüten und ärztliche Praxis – ohne Heilversprechen.
IndikationenMedizinisches Cannabis bei chronischer Migräne und Cluster-Kopfschmerz: aktuelle Studienlage, typische Anwendungsfälle in der Telemedizin – ohne Heilversprechen.
IndikationenMedizinisches Cannabis bei Tourette-Syndrom: aktuelle Studienlage zu Tic-Reduktion mit THC, ärztliche Praxis – ohne Heilversprechen.
Verwandte Begriffe
Nicht-psychoaktiver Cannabinoid-Wirkstoff – häufig als Gegengewicht zu THC eingesetzt.
Zugelassenes Cannabis-Mundspray für MS-Spastik.
Synthetisches THC – verschreibungsfähig als Rezeptur in Tropfen.
Körpereigenes Signalsystem, an dem THC und CBD ansetzen.